Maronenröhrling

Dieser schöne Pilz ist ein typischer Anfängerpilz

auf Baumstamm
Maronenröhrling (Imleria badia) – wird im Volksmund auch Braunkappe oder Blaupilz genannt.

Meiner Meinung nach steht er mit seinem nussigen Geschmack dem Steinpilz in nichts nach.

Röhrenpilze gelten im Allgemeinen als Anfängerpilze, da bei diesen Pilzen keine tödlich giftigen Verwechslungen möglich sind. Es gibt zwar den den giftigen Satanspilz, dieser ist aber leicht zu erkennen und verursacht lediglich Magenprobleme – oder den ungenießbaren Gallenröhrling – doch dazu später mehr.
Der feinsamtige Hut hat eine hell- bis dunkelbraune Färbung und erinnert an eine Marone (Esskastanie).

Der dicke Stiel ist längsgefasert und hat keine Netzzeichnung (hier unterscheidet er sich zum ungenießbaren Gallenröhrling).

Das feste Fleisch ist weiß bis gelblich.

Die Röhren verfärben sich bei Druck rasch blau (Blaupilz). Bei ganz jungen Exemplaren ist dies aber nicht immer der Fall.

Mögliche Verwechslungen könnte es mit dem ungenießbaren Gallenröhrling oder mit anderen essbaren Röhrlingen wie dem Steinpilz oder dem Rotfußröhrling geben.

Vorkommen: Laub-, Misch- und Nadelwald. Wächst gerne im Moos, auf jeden Fall hatte ich dort die meisten Funde.

Auch hier gilt wie immer:

Die hier vorgestellten Pilze und deren Beschreibung stellen NIEMALS eine Essensfreigabe dar!!! Suche bitte immer einen Pilzsachverständigen auf, wenn du einen Pilz nicht zu 100% bestimmen kannst! Denn selbst 99% Sicherheit können tödlich sein!!!

siehe auch die Rubrik Haftungsausschluss
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